Die aktuell gültige Fassung der "K-Vorschrift" des DRK sieht unter Punkt 10 vor:

"[...]Das DRK richtet - dezentral, bürgernah und möglichst flächendeckend - Stützpunkte personeller und materieller Hilfe auf der untersten Verwaltungsebene (in Gemeinden) [...] ein. Das DRK ergänzt den Selbstschutz der Bevölkerung durch ein organisatorisches Netz von Hilfemöglichkeiten, die ihre Bedeutung in Schadenslagen und Notsituationen finden, in denen die Bevölkerung zunächst auf sich selbst angewiesen ist, bevor Hilfe von außen zugeführt werden kann.[...]"

Unser Depot - ein Katastrophenstützpunkt!
Lagekarte und Behandlungsliege Auch wenn solch große "Schadenslagen und Notsituationen" nicht wahrscheinlichlich scheinen: Man kann das Risiko nicht vollständig ausschließen. Und es muss nicht einmal eine "wirklich große" Katastrophe sein: Wir erinnern an die Vollsperrungen der L87 in der letzten Zeit. Hier kann es bereits notwendig sein, einen Stützpunkt für eine erste Notfallversorgung sicher zu stellen, wenn der "nächste Weg" aus dem Tal oder ins Tal hinein nicht passierbar ist.
Mit dem Bezug unserer neu renovierten Räume sind wir in der Lage, Verletzte und unverletzte Betroffene zu versorgen, zu betreuen und unterzubringen. Wir können mehrere hundert Personen verpflegen, haben Ruheräume und Unterkunftsmöglichkeiten. Wir können mit Ersatzkleidung und Decken dienen. Wir können eine erste Versorgung von verletzten oder erkrankten Personen durchführen. Verpflegung
Funktisch mit PC Arbeitsplatz Weiterhin kann von einem Funkraum aus mit Funkanlagen (im 2m und 4m Band) sowie Lagekarten ein Einsatz, auch umfangreicher Kräfte, geführt werden.